Baukultur und Siedlungsentwicklung

Abgesehen von den öffentlichen Vorhaben stehen Maßnahmen an privater Bausubstanz im Blickpunkt der Dorfentwicklung, weil jedes einzelne Gebäude das jeweilige Ortsbild entscheidend mitprägt. Thema der Arbeitsgruppe Baukultur und Siedlungsentwicklung wird deshalb die Betrachtung der ortsund regionaltypischen Baustruktur sein, um dadurch Empfehlungen für entsprechende Neu- oder Umgestaltungen ableiten zu können. Insbesondere stellt sich die Aufgabe, den Erhalt der ehemals landwirtschaftlich genutzten und heute oft leerstehenden oder zumindest untergenutzten Gebäude in den Ortskernen zu sichern. Antworten sollen u.a. auf die Fragen gesucht werden, ob das charakteristische Ortsbild ohne diese Gebäude auch zukünftig erhalten bleiben kann oder ob evtl. Ideen für eine (rentierliche) Umnutzung gefunden werden können. In Einzelfällen wird sich möglicherweise auch die Empfehlung für einen Abriss und damit verbunden für die Errichtung von einem Ersatzbau ergeben.

Grundsätzlich ließen sich an sämtlichen Altgebäuden Maßnahmen zur Erhaltung des alten Gebäudecharakters oder aber zum Rückbau von mittlerweile vorgenommenen baulichen Veränderungen durchführen. Die Erneuerung soll sich grundsätzlich am alten Erscheinungsbild orientieren, wobei bezüglich Wärmedämmung und Wohnqualität selbstverständlich eine Anpassung an die heute zeitgemäßen Notwendigkeiten bzw. Ansprüche stattfinden muss.