Förderung von Vereinen

Grundsätzlich ergibt sich eine Fördermöglichkeit, wenn der Verein Eigentümer eines ortsbildprägenden Altbaus ist und dieser in seiner äußeren Hülle erneuert werden soll. Bei einer Förderquote von 30 % kann eine max. Fördermittelsumme von 50.000 EUR zur Verfügung gestellt werden. Das entspricht dem klassischen Förderansatz für ein privates Objekt.

Sofern der Verein allerdings gemeinnützig ist (erforderlicher Nachweis durch das Finanzamt), wird sogar eine Förderquote von 73 % möglich. Dann kann auch der Innenausbau oder eine Erweiterung oder auch ein Neubau berücksichtigt werden.

Je nach Förderziel ergeben sich hinsichtlich unterschiedliche Höchstbeträge für die max. zur Verfügung stehenden Förderbeträge:

  • bei Maßnahmen zur Erhaltung einer ortsbildprägenden Bausubstanz: bis zu 150.000 EUR an Fördermitteln (das entspricht einer förderfähigen Investition von mind. ca. 205.500 EUR).
  • bei Umnutzungen von Altgebäuden: bis zu 250.000 EUR
  • bei Revitalisierungen von Altgebäuden: bis zu 200.000 EUR
  • bei Erhaltung, Aufwertung oder Schaffung von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen sowie von Gemeinschaftseinrichtungen oder von Mehrfunktionshäusern: bis zu 500.000 EUR.

Bei vorliegender Gemeinnützigkeit kann ergänzend zu oder statt Firmenleistungen und neben Materialkäufen auch die eigene Arbeitsleistung gefördert werden. Auf die förderfähige Investitionssumme anrechenbar sind dabei 60 % der entsprechenden Nettohandwerkerlöhne.

Sofern bei Vorhaben im Rahmen der Dorfentwicklung keine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt (auch das muss z.B. durch einen Steuerberater bestätigt sein), wird bei den anrechenbaren Kosten die Mehrwertsteuer mit berücksichtigt.

Antragsformulare

Neues Leben hinter alten Mauern

Vielfalt ländlicher Baukultur

Broschüre "Neues Leben hinter alten Mauern"

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